HYPNOSESITZUNGEN
Angst und Panik
Wenn Sie eigentlich wollen – und Ihr Körper trotzdem stoppt
Vielleicht ist es nur ein Gedanke.
Ein Urlaub. Ein Flug. Eine Buchung.
Und trotzdem passiert es sofort:
Herzklopfen. Enge. Schwitzen. Feuchte Hände.
Der Impuls, es lieber gleich wieder zu lassen.
Nicht, weil Sie nicht wollen.
Sondern weil Ihr Körper reagiert, bevor Sie entscheiden können.
Wenn Angst den Alltag bestimmt
Vielleicht kennen Sie das:
Sie würden gern fliegen – aber schon der Gedanke an den Flughafen löst Unruhe aus.
Oder Sie vermeiden bestimmte Orte, weil Sie Angst haben, dort nicht mehr rauszukommen.
Oder es gibt ein Thema, das scheinbar „harmlos“ ist – Spinnen, Enge, Übelkeit, Kontrolle verlieren – und trotzdem reagiert Ihr Körper jedes Mal heftig.
Sie wissen rational, dass nichts passieren sollte. Und genau das macht es oft noch schlimmer.
Warum das nichts mit Willenskraft zu tun hat
Wenn Angst auftritt, hat das nichts mit mangelnder Stärke zu tun. In diesen Momenten übernimmt ein automatisches Schutzsystem. Es reagiert schnell, körperlich und kompromisslos.
Ihr Verstand kann das nicht einfach „abschalten“.
Deshalb helfen gut gemeinte Ratschläge selten.
Nicht, weil Sie sich nicht genug anstrengen – sondern weil Angst nicht dort entsteht, wo Vernunft wirkt.
Warum Angst oft an etwas anderes gekoppelt ist, als man denkt
Angst entsteht selten „einfach so“.
Häufig gibt es einen inneren Auslöser – eine Erfahrung, die irgendwann gemacht wurde und sich tief eingeprägt hat.
Oft liegt diese Erfahrung weit zurück. Manchmal in der frühen Kindheit. Und meist hat sie auf den ersten Blick nichts mit der heutigen Angst zu tun.
Entscheidend ist nicht das Ereignis selbst, sondern das, was damals innerlich gespeichert wurde:
Hilflosigkeit, Kontrollverlust, Überforderung, Alleinsein.
Ein Beispiel
Stellen Sie sich vor, ein Kind ist allein zu Hause.
Plötzlich geht der Rauchmelder los. Laut. Schrill. Unerwartet.
Das Kind hat keine Kontrolle.
Es weiß nicht, was zu tun ist.
Es kann niemanden erreichen.
Es fühlt sich ausgeliefert.
Objektiv betrachtet ist nichts passiert. Subjektiv jedoch war es eine existenzielle Erfahrung.
Das Unterbewusstsein verknüpft in diesem Moment: laut + keine Kontrolle + nicht fliehen können = Gefahr.
Diese Verknüpfung bleibt gespeichert.
Viele Jahre später kann sie sich in ganz anderen Situationen melden:
- in Menschenmengen
- bei Konzerten
- im Flugzeug
- in engen Räumen
- an Orten, an denen ein „Weggehen“ nicht sofort möglich ist
Der Verstand weiß: Das ist nicht gefährlich. Der Körper reagiert trotzdem.
Warum sich Angst so hartnäckig anfühlt
Solche Verknüpfungen laufen automatisch ab. Sie sind nicht bewusst gewählt – und lassen sich deshalb auch nicht einfach „abwählen“.
Das Unterbewusstsein reagiert nicht auf Logik, sondern auf gespeicherte Erfahrungen.
Deshalb fühlt sich Angst oft an, als käme sie „aus dem Nichts“.
Und deshalb verstärkt sich der Druck, wenn man versucht, sie zu kontrollieren oder wegzudrücken.
Wie Hypnose hier sinnvoll sein kann
In Hypnose wird nicht gegen die Angst gearbeitet. Sondern mit dem inneren System, das sie hervorbringt.
In einem ruhigen, fokussierten Zustand kann es möglich werden,
- die ursprüngliche innere Verknüpfung sichtbar zu machen
- die damalige Situation neu einzuordnen
- die automatische Alarmreaktion zu lösen
- Sicherheit dort zu verankern, wo früher Überforderung gespeichert war
Die Angst verschwindet nicht einfach. Und das soll sie auch nicht. Es geht nicht darum, die Angst verschwinden zu lassen. Sondern darum, dass sie nicht mehr die Kontrolle übernimmt.
Sie verliert jedoch ihre Macht, wenn das innere System versteht, dass die alte Gefahr heute nicht mehr besteht.
Angst hat eine Funktion – und darf bleiben
Angst ist ein wichtiger Schutzmechanismus. Sie warnt, sie fokussiert, sie schützt.
Problematisch wird sie erst dann, wenn sie in Situationen auftaucht, in denen keine reale Gefahr besteht.
Ziel ist daher nicht, Angst „loszuwerden“. Sondern sie wieder in ein angemessenes Maß zu bringen.
Einordnung
Angstreaktionen und Panikzustände sind weiter verbreitet, als viele denken.
Sie sagen nichts über Stärke, Stabilität oder Belastbarkeit eines Menschen aus.
Entscheidend ist nicht, dass Angst da ist, sondern wie sehr sie den eigenen Handlungsspielraum einschränkt.
Ob Hypnose hier ein sinnvoller Weg sein kann, lässt sich nicht allgemein beantworten – sondern im persönlichen Gespräch.
Einladung
Wenn Angst oder Panik Sie davon abhält, Dinge zu tun, die Ihnen eigentlich wichtig sind, kann ein ruhiges, unverbindliches Gespräch klären, ob meine Arbeitsweise für Sie passend ist.
Ich biete Ihnen dafür ein kostenfreies telefonisches Kennenlernen an.
Ohne Druck. Ohne Verpflichtung.
Nur zur Orientierung.